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INFORMER YAYINDA -->
| | Aklima bir düsünce geldi:
Hepinizin iyi niyetli ve paylasimcisiniz.
Ben de kendime bir amac edindim:
Madem, paylasimcisiniz, isinizi kolaylastirayim ve bilgilerinizi sayfamizda yayinlayin ve paylasalim.
Nasil olacak:
Sayfaya informer diye bir kullanici ekledim.Sifresi de informer
Bu kullanici ile girince ekranin sol tarafinda cikan "superusers" menusünde "add news" e basarak, istediginiz baslik altinda ister anonim ister adinizi belirterek bilgi vermeniz mumkun.
2 adet text alani var ve ustlerine basinca visual editor kullanayim mi diye soruyor. Lütfen kullanmayin :)
1. text alani : ana sayfada gürülecek giris kismi icindir.
2. text alani : tüm yazinin kalan kismini icerir ve devamini oku .. read more.. yazisina basinca okunur.
Zaten isgucunun az oldugu bir sekilde calisiyoruz, zaman ayirarak vermeye calistiginiz bilgilerinizi, sayfa da kalici hale getirebilir ve daha cok kisinin görmesini saglariz.
Kurallar :
1. Forum olmadigi icin, tartisilacak seyler yazmayiniz.
2. Politik, siyasi seyler, yoruma acik seyler yazmayiniz.
3. Haber niteligi olan seyler yaziniz.
4. gereksiz taramalardan kacininiz.
5. Yer, Zaman bilgileri veriyorsaniz. Cümle icinde vermek yerine, en allta veya en üstte alt alta yazarak, bir nevi tabella//table//tablo formatinda
Giriniz.
6. Mümkün oldugunca imlaya dikkat ediniz, ama sizi cok skicak, biktiracak kadar zaman harcamasanizda olur. Onemli olan bilgi !!!
7.Resim koyacaksaniz, bana haber veriniz, mail atiniz.
Simdilik bu kadar
Örnek Haberler :
-SU kitaplar surada ucuz ...
-Surada su toplanti/film/mac var ...
=======SIKCA SORMA OLASILIGIN OLAN SORULARA CEVAPLAR==========
Kullanici Adi: informer
Sifre : informer
Dil : Kendini nasil iyi ifade edebiliyorsan.
Resim ekleme : Mümkün ama simdilik admin yardimi ile.
Sansür : Maalesef // Tanimadik insanlar abuk sabuk yazmasinlar diye
Sayfa : www.matoed.org
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Migranten sind verärgert (Mannheimer Morgen)
Posted by:a_kumludere on Jan 27, 2006 - 01:00 PM 6438 Reads
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Gesprächsleitfaden zur Einbürgerung stößt auf Ablehnung
Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Kraft
Noch liegen bei der Ausländerbehörde der Stadt keine Erfahrungen mit dem so genannten Gesinnungstest vor, durch den so will es das Land die Einstellung von Muslimen bei ihrer Einbürgerung überprüft werden soll. Derweil stößt der Erlass des Innenministeriums auf Ablehnung bei Migrantenvereinigungen und -vertretern. Der Migrationsbeirat möchte sich mit einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten richten, zu dem auch so ist vom Migrationsbeirat zu hören Stadträte ihre Zustimmung signalisiert haben. Wir bezeichnen die Vorgehensweise als eindeutig diskriminierend , sagt der Vorsitzende des Migrationsbeirats, Bekir Alboga. Da sich nur Muslime den Fragen bei der Einbürgerung stellen müssten, würde dies den Generalverdacht ihnen gegenüber stärken, begründet Alboga den Schritt und bedauert: Das ist der Integration nicht förderlich. Er appelliert an den Innenminister Heribert Rech, den Gesprächleitfaden zurückzunehmen. Claus Preißler, Beauftragter für ausländische Einwohner der Stadt, ärgert sich: Das ist ein Bärendienst für die Integration. Er befürchtet, dass durch die neue Praxis die Zahlen bei den Einbürgerungsanträgen sinken würden. Diese Angriffe tun weh , ist Talat Kamran, Leiter des Instituts für Deutsch-Türkische Integrationsstudien verärgert, wir Muslime sind dazu gezwungen, uns ständig zu rechtfertigen . Kamran setzt auf Integration, die auch von Sympathie und positivem Denken getragen sein müsse, denn allgemeine Bildung, was die Demokratie angehe, bräuchten alle, und lernen könne man auch voneinander. Von offenem Rassismus spricht Ibrahim Cindark von den Unmündigen , einem Verein von Migranten der zweiten und dritten Generation. Traurig sei, dass das Spiel mit den Vorurteilen von Migranten sogar mitgemacht würde. Er bezeichnet sich selbst als Atheist und ließ sich vor einem Jahr einbürgern. Durch die neue Praxis würden Türken gleichzeitig zu Muslimen gemacht. Er sieht Konjunkturen des Rassismus. Seien es eine Zeit lang Asylbewerber gewesen, würde es jetzt die Muslime treffen. Die Vereinigung Türkischer Studierender Mannheim (MATÖD) sieht mit dem Test Grundrechte verletzt und bezeichnet ihn als eindeutigen Rückschritt in Bezug auf eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft . Dem Test müssten sich Menschen unterziehen, deren Eltern dieses Land mit aufgebaut haben , die hier zur Schule gegangen und Teil dieser Gesellschaft seien. Mit dem Test werde nun eine ganze Bevölkerungsgruppe diffamiert und ausgegrenzt. Dass viele Fragen bedenklich seien, steht für den Stadtbeauftragten Preißler außer Frage. Die Schwierigkeit sei, festzustellen, wo die Treue zum Grundgesetz und wo die Meinungsfreiheit beginne. Die mangelnde Transparenz des Verfahrens beunruhigt ihn ebenfalls: Wie würde gewährleistet, dass die Fragen richtig verstanden und Missverständnisse bei der Interpretation der Antworten ausgeschlossen sind? Talat Kamran bezweifelt, dass die innere Einstellung eines Menschen messbar sei. Ibrahim Cindark meint: Viele Angehörige der deutschen Mehrheitsgesellschaft würden wohl so antworten, dass sie selbst ausgebürgert werden müssten. Die Studentenvereinigung fragt, wer die Ehrlichkeit der Antworten garantieren würde und welche Maßstäbe bei der Auswertung angelegt würden. Ihr Schluss: Mit dem Test sei es unmöglich herauszufinden, ob jemand demokratiefeindlich beziehungsweise terroristenfreundlich sei. Ein falsches Signal geht für Preißler von dem Gesinnungstest aus: Es entstehe der Eindruck einer Einbürgerung zweiter Klasse. Das schafft sehr viel Verunsicherung, und das ist nicht dienlich.
Mannheimer Morgen
Mittwoch 18. Januar 2006
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